Hühner

Der Mondhof hält sich eine Reihe verschiedener Hühner als Eierlieferanten.  Da die Bewohner des Mondhofes sich fast ausschließlich vegetarisch ernähren war es sein Ziel, irgendwann nur noch Hühner der alten aussterbenden Rasse „Westfälische Totleger“ zu besitzen. Neben der Arterhaltung kam hier auch noch der Umstand zu tragen, dass die „Westfälischen Totleger“ bis zu ihrem (Idealerweise natürlichen) Tod eine konstante Legeleistung haben. Das heißt, der Mondhof käme nicht in die Verlegenheit, sich überlegen zu müssen, was er mit einem Huhn macht, welches irgendwann keine Eier mehr legt. Ein weiterer Vorteil der „Westfälischen Totleger“ ist, dass sie in der Haltung wenig Pflege bedürfen, da sie sich weitgehend selber versorgen, sehr wachsam und flugfähig sind, was ihre Überlebenschancen in Freilandhaltung enorm steigern soll (vgl. http://www.vieh-ev.de/Rassen/Gefluegel/totleger.html ).  Doch hat die Erfahrung gezeigt, dass die Flugeigenschaft der „Westfälischen Totleger“ leider nicht zu größeren Überlebenschancen beigetragen hat, sondern eher dazu führte, dass sie aus dem Gehege mit einem 1,80m Zaun herausgeflogen sind (trotz gestutzter Flügel). Ihre Fähigkeit sich selbst zu versorgen scheint sie dann noch beflügelt zu haben, das weitläufige Gelände mehr zu erkunden. Dabei sind sie nicht nur einmal in den Wald und damit auch dem Fuchs ins Maul gelaufen. Er hat sich gefreut.

 

Mittlerweile gibt es einen zweiten Hühnerstall und ein Stamm von <a href="http://www.g-e-h.de/geh/index.php?view=article&catid=55%3Agefluegelhuhn&id=158%3Asundheimer-huhn&option=com_content&Itemid=99

" target="_top"><strong>Sundheimer Hühnern</strong> </a>. Diese legen gut Eier, sind schwerer und  somit auch weniger flugbegeistert.

 

Die Hühner befinden sich mittlerweile in einem eigenen Gehege, da das Freilaufen der Hühner doch nur Probleme beim Bepflanzen des Gartens mit sich brachte.